Beziehungskrisen verstehen - was du allein für deine Beziehung tun kannst.
- Martina Weiblen
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Wenn Nähe schmerzt: Eine persönliche Einleitung
In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die mir leise sagen: „So wie es gerade ist, halte ich es kaum noch aus – und trotzdem weiß ich nicht, was ich verändern kann.“
Oft sind es Einzelpersonen, die hoffen, zweifeln, sich verantwortlich fühlen und gleichzeitig erschöpft sind.
Vielleicht kennst auch du dieses Gefühl:
Gespräche drehen sich im Kreis, du fühlst dich nicht mehr wirklich gesehen oder ziehst dich innerlich immer weiter zurück.
Manchmal ist da Liebe – und gleichzeitig eine tiefe Einsamkeit mitten in der Beziehung.
Eine Beziehungskrise fühlt sich schnell wie persönliches Versagen an.
Doch aus meiner Erfahrung ist sie vor allem eines: ein Zeichen dafür, dass etwas Wichtiges gesehen, ausgesprochen oder neu gestaltet werden möchte.
Beziehungskrise – was bedeutet das eigentlich?
Eine Beziehungskrise beginnt selten mit einem großen Streit. Häufig entsteht sie schleichend – in dir selbst. Vielleicht spürst du Unruhe, Traurigkeit oder das Gefühl, dich in der Beziehung verloren zu haben.
Typische Anzeichen einer Beziehungskrise sind:
du steckst immer häufiger zurück
ihr funktioniert im Alltag, aber Nähe fehlt
dieselben Konflikte tauchen immer wieder auf
du fragst dich: „So soll das also sein?“
du wünschst dir Nähe und brauchst gleichzeitig Abstand
Wichtig zu wissen: Du musst nicht zu zweit sein, um etwas zu verändern.
Auch wenn dein:e Partner:in kein Problem sieht oder keine Unterstützung möchte, kannst du selbst etwas für eure Beziehung tun.
Was du allein für deine Beziehung tun kannst
Viele Menschen glauben, sie seien einer Beziehungskrise ausgeliefert, solange der oder die Partner:in sich nicht bewegt. Meine Erfahrung zeigt etwas anderes: Veränderung beginnt oft bei einer Person.
Wenn du beginnst,
deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen
deine Grenzen klarer wahrzunehmen
alte Reaktionsmuster zu hinterfragen
ruhiger und klarer zu kommunizieren
verändert sich auch das Miteinander.
Es geht nicht darum, den anderen zu verändern oder dich noch mehr anzupassen. Es geht darum, wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen. Von dort aus entstehen neue Impulse – oft ganz von selbst.
Viele meiner Klient:innen erleben, dass schon kleine innere Veränderungen große Wirkung haben: Gespräche verlaufen anders, Konflikte eskalieren weniger oder es entsteht wieder echte Nähe.
Hilfe bei Beziehungskrisen – auch ohne Partner:in
In meiner Beratung begleite ich Menschen, die sich in einer Beziehungskrise befinden, zweifeln oder vor wichtigen Entscheidungen stehen. Du kannst auch alleine kommen.
In einem geschützten Rahmen hast du Raum,
deine Gedanken zu sortieren
deine Gefühle ernst zu nehmen
innere Klarheit zu gewinnen
herauszufinden, was du brauchst und was dir nicht mehr guttut
Ich arbeite wertschätzend, ehrlich und in deinem Tempo. Manchmal geht es darum, neue Perspektiven zu entwickeln. Manchmal darum, Mut für klare nächste Schritte zu finden.
Einladung zum Gespräch
Wenn du spürst, dass deine Beziehung dich gerade mehr Kraft kostet als sie dir gibt, lade ich dich herzlich zu einem Gespräch ein.
Du musst nicht warten, bis alles eskaliert oder dein:e Partner:in bereit ist. Manchmal reicht eine Person, die beginnt, sich selbst ernst zu nehmen.
Gerne begleite ich dich dabei, wieder mehr Klarheit, innere Ruhe und Selbstvertrauen in deine Beziehung zu bringen – oder eine stimmige Entscheidung für deinen weiteren Weg zu finden.



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